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„Mehr als nur Fieber!“

So lautet das Motto unserer Kampagne, deren Ziel es ist, den Bekanntheitsgrad des familiären Mittelmeerfiebers (FMF) in Deutschland und Ländern des östlichen Mittelmeers, wie der Türkei, zu steigern. Werden Sie aktiv und helfen Sie, über die Erkrankung FMF aufzuklären.

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Fachkreisinformationen

Ärzte, die sich tiefgehender für FMF interessieren, erhalten hier weitere Fakten zur Erkrankung.

Verbreitung des familiären Mittelmeerfiebers

Beim Mittelmeerfieber handelt es sich um ein mutiertes Gen, das hauptsächlich türkisch-stämmige Menschen, Armenier und Personen mit arabischer Herkunft betrifft.1 In den Textfeldern unter den Karten können Sie genauere Zahlen über das Vorkommen von FMF erfahren. Auch in Deutschland ist die Krankheit aufgrund von Migration mittlerweile verbreitet – ein Grund mehr, sich damit auseinanderzusetzen.

Karte Arabische Länder

Arabische Länder

Gesamtbevölkerung: circa 423 Millionen

Die Trägerrate des FMF-Gens wird in der weltweiten arabischen Bevölkerung auf 20 Prozent geschätzt.1

Karte Armenien

Armenien

Gesamtbevölkerung: circa 3 Millionen

Die Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) vom FMF wird in der armenischen Bevölkerung auf 0,17 Prozent1 geschätzt.

Karte Deutschland

Deutschland

Gesamtbevölkerung: circa 83 Millionen

Aufgrund von Immigration tritt das familiäre Mittelmeerfieber auch in Deutschland auf. Die Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) vom FMF wird in der deutschen Bevölkerung auf 0,005 Prozent1 geschätzt.

Karte Israel

Israel

Gesamtbevölkerung: circa 9 Millionen

Die Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) vom FMF wird in der israelischen Bevölkerung auf 0,2 Prozent1 geschätzt. Die Trägerrate des FMF-Gens liegt bei circa 9 Prozent.1

Weltkarte

Jüdische Bevölkerung

Auch viele Personen jüdischer Herkunft tragen das FMF-Gen in sich. Bei der jüdischen Bevölkerung des Iraks beträgt die Trägerrate circa 39 Prozent – im Iran wird sie 6 Prozent geschätzt.1 Aschkenasische und nordafrikanische Juden kommen zusammen auf einen Wert von circa 20 Prozent.1

Karte Türkei

Türkei

Gesamtbevölkerung: circa 81 Millionen

Die Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) vom FMF wird in der türkischen Bevölkerung auf 0,1 Prozent1 geschätzt.

FMF-Symptome auf einen Blick

Fieber, Bauch- und Brustschmerzen, entzündete Gelenke: Symptome des familiären Mittelmeerfiebers setzen sich aus verschiedenen Beschwerden zusammen. Die Krankheitsschübe halten in der Regel ein bis drei Tage an und können unterschiedlich oft vorkommen.7

FMF Symptome Grafik
  • Wiederkehrende Fieberattacken
    (38–40 °C, Dauer 1–4 Tage; Häufigkeit im Abstand von Wochen bis Jahren)
  • ( 1 ) Schmerzen im Brustraum
  • ( 2 ) Schmerzen im Bauchraum
  • ( 3 ) Gelenkschmerzen
    (meist an Hand-, Knie- oder Sprunggelenk)
  • ( 4 ) Schmerzhafte, starke Hautrötung (oft an Füßen oder Unterschenkel)
  • Verwandte von Ihnen haben die gleiche Erkrankung
  • Ihre Familie stammt aus dem östlichen Mittelmeerraum, z.B. Türkei, arabische Staaten, Griechenland etc.
     

Quellen

  1. Nickels, S. (2007). Vergleich der klinischen und genetischen Defnition des Familiären Mittelmeerfebers. URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2007/3484/pdf/dissertation_fmf_nickels.pdf (24.04.2019).
  2. World Development Indicators. URL: https://www.worldbank.org/en/country/turkey/overview (26.04.2019).
  3. World Development Indicators. URL: https://www.worldbank.org/en/country/armenia/overview (26.04.2019).
  4. World Development Indicators. URL: http://datatopics.worldbank.org/world-development-indicators/ (26.04.2019).
  5. Statistisches Bundesamt. https://www.destatis.de/EN/Home/_node.html (26.04.2019).
  6. World Population Review. Arab Countries. URL: http://worldpopulationreview.com/countries/arab-countries/ (26.04.2019).
  7. Samuels J, Ozen S: Familial Mediterranean fever and the other autoinflammatory syndromes: evaluation of the patient with
  8. recurrent fever. CurrOpinRheumatol 2006; 18: 108–17.

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